Lachswehr, Kulturdenkmal und ehemaliges Restaurant an der Trave, Lübeck, Deutschland
Lachswehr Lübeck ist ein Herrenhaus mit Rokoko-Elementen, das 1771 am Ufer der Trave errichtet wurde und lange Zeit als Restaurant diente. Das Gebäude steht an der Stelle eines früheren Fischpasses und ist von einem Garten mit alten Bäumen umgeben.
Das Haus wurde 1771 vom Stadtarchitekten Johann Adam Soherr entworfen und war ursprünglich ein Gartenlokal für wohlhabende Lübecker. Nach mehr als zwei Jahrhunderten als Gaststätte wurde es 2019 zu einer Kinderbetreuungseinrichtung umgewandelt.
Der Name des Hauses stammt von einem früheren Fischpass in der Trave, der Lachse aufwärts führte. Besucher können noch heute den Garten mit seinen alten Bäumen sehen, der zu einer Zeit gebaut wurde, als solche Orte den Bürgern einen Rückzugsort vom lauten Stadtleben boten.
Der Ort liegt an einem ruhigen Abschnitt der Trave, leicht vom Stadtzentrum zu erreichen, und der ummauerte Garten ist von außen sichtbar. Besucher sollten beachten, dass das Gelände heute nicht öffentlich zugänglich ist, da es eine private Kinderbetreuungseinrichtung beherbergt.
Ein bekannter deutscher Dichter feierte dort 1852 seine Hochzeit und beschrieb später die schattige Allee aus Ulmen, die das Grundstück prägte. Die poetische Erwähnung des Ortes machte ihn auch in literarischen Kreisen bekannt.
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