Ostfriedhof Essen, Friedhof im Südostviertel, Essen, Deutschland
Der Ostfriedhof ist eine Begräbnisstätte im Südostviertel von Essen mit etwa 8,5 Hektar Fläche und großzügig angelegten rechtwinkligen Wegen. Der Haupteingang wird durch zwei imposante Steinportale geprägt und bietet Platz für etwa 1200 Gräber.
Die Begräbnisstätte wurde 1893 gegründet und 1955 erweitert, als 150 Gräber aus dem Kettwiger Tor Friedhof übertragen wurden. Diese Verlagerung fand statt, weil der Bau der Ruhrschnellweg-Schnellstraße diesen älteren Friedhof verdrängte.
Der Friedhof ist seit über einem Jahrhundert ein Ort, wo die Gemeinde ihre Angehörigen würdigt und gleichzeitig einen Raum zur Besinnung findet. Die alten Bäume und gepflegten Wege schaffen einen Rückzugsort mitten in der Stadt, den Besucher ganz unterschiedlich nutzen.
Das Gelände ist täglich von 7:30 Uhr bis 21:00 Uhr zugänglich und kann über fünf verschiedene Eingänge betreten werden, wobei der Hauptzugang an der Saarbrücker Straße liegt. Die geraden Wege ermöglichen eine leichte Orientierung, und Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da das Areal sehr großflächig ist.
Die Hauptpforte wurde 1910 vom Architekten Edmund Körner entworfen und besteht aus zwei fünf Meter hohen Steinsäulen, die durch Plastiken Trauer und Erwartung darstellen. Diese kunstvollen Säulen bilden ein markantes Erkennungszeichen des Friedhofs und zeigen die architektonische Sorgfalt seiner Gründerzeit.
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