Hochtiefhaus, Bürogebäude in Essen, Deutschland.
Das Hochtiefhaus ist ein Bürogebäude mit einem spitz zulaufenden Kopfbau und unterschiedlich langen Seitenflügeln, dessen Haupteingang zum Opernplatz ausgerichtet ist. Die Struktur umfasste moderne Einrichtungen wie eine Telefonanlage, Dienste zur Blaupausenvervielältigung, Sozialräume und eine Betriebskantine.
Das Gebäude wurde 1938 von den Architekten Curt Bucerius und Theodor Kleemann entworfen und diente bis 2020 als Zentrale des Bauunternehmens Hochtief. Nach dem Umbau der Nutzung markiert es weiterhin einen wichtigen Punkt in Essens Stadtentwicklung.
Die stählerne Eingangstür zeigt typische Bauprozesse und symbolisiert die enge Verbindung des Gebäudes zur Bauindustrie. Besucher können diese handwerklichen Details noch heute an der Fassade erkennen und verstehen, wofür das Unternehmen stand.
Das Gebäude befindet sich direkt am Opernplatz und ist leicht zugänglich vom Stadtzentrum aus. Der Besuch ist am besten möglich, wenn man die Platzgestaltung von außen erkundet und die architektonischen Details von der Straße aus betrachtet.
Das Hochtiefhaus, die RWE-Tower und das Aalto-Theater bilden zusammen ein architektonisches Ensemble auf dem Opernplatz und prägen das Aussehen des Zentrums. Diese drei Bauwerke repräsentieren unterschiedliche Architekturstile und Unternehmensgeschichte aus verschiedenen Epochen Essens.
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