Bankhaus Simon Hirschland, Privatbankgebäude in Essen, Deutschland
Das Simon Hirschland Bank Gebäude ist ein dreistöckiges Bauwerk an der Reichsbank 14 mit Mansarddächern, Steinverkleidung und kannelierte Pilaster. Die Fassade zur Straße und das Dach stehen unter Denkmalschutz, während das Innere heute von einem Kaufhof-Kaufhaus genutzt wird.
Das Institut wurde 1841 gegründet und wuchs zu einem bedeutenden Finanzhaus heran. 1938 wurde es unter dem NS-Regime enteignet, da die Eigentümer jüdischen Glaubens waren.
Die Familie Hirschland prägte Essens Finanzwelt und unterstützte lokale Industrielle sowie kulturelle Projekte der jüdischen Gemeinde. Ihre Geschäfte verbanden Handels- und Bankwesen mit städtischer Entwicklung auf persönliche Weise.
Das Gebäude liegt im Bankenviertel Essens und ist leicht zu erreichen. Der Innenraum ist aufgrund der Einzelhandelsfunktion zugänglich, die Fassade kann aber von der Straße aus besichtigt werden.
Das Gebäude war auf Finanzierung von Schwerindustrie spezialisiert und spielte eine wichtige Rolle für Essens Aufstieg als Industriestadt. Diese Verbindung zu Krupp und anderen Unternehmern machte es zu einem Zentrum wirtschaftlicher Entscheidungen.
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