Deutschlandhaus, Büro- und Geschäftsgebäude in der Innenstadt von Essen, Deutschland.
Das Deutschlandhaus ist ein neungeschossiges Büro- und Handelsgebäude mit einer Höhe von 37 Metern im Zentrum Essens. Das Gebäude beherbergt Einzelhandelsflächen, Büros und administrative Einrichtungen sowie die Lindengalerie, eine Shopping-Arkade im Erdgeschoss und in den unteren Etagen.
Der Bau wurde 1929 von Jacob Koerfer entworfen und war Essens erstes Hochhaus. Das Gebäude diente zunächst als Technische Stadthalle und markierte den Beginn der modernen vertikalen Bauweise in der Stadt.
Das Gebäude prägt mit seiner aufragenden Form das Zentrum von Essen und erinnert an die Zeit, als die Stadt sich zu einem modernen Geschäftszentrum entwickelte. Besucher können heute noch die Details der Fassade betrachten und verstehen, wie dieser Ort das Stadtbild verändert hat.
Der Eingang befindet sich in der Innenstadt und ist zu Fuß leicht zu erreichen. Die Lindengalerie im Gebäude bietet Einkaufsmöglichkeiten und Durchgangswege durch die unterschiedlichen Stockwerke.
Das Gebäude beherbergt einen seltenen funktionierenden Paternoster-Aufzug, ein System mit endlos hintereinander hängenden, offenen Kabinen. Dieser alte Aufzugtyp ist in Essen kaum noch anzutreffen und zeigt eine fast vergessene Technik aus früheren Zeiten.
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