Blum-Haus, Architektonisches Erbe Bürogebäude in der Kettwiger Straße, Essen, Deutschland.
Das Blum-Haus an der Kettwiger Strasse ist ein viergeschossiges Burorgebaude aus dem Jahr 1925 mit einer markanten Kalksteinfassade aus grob behauenen Bloecken. Die Fassade zeigt vertikale Strukturen und regelmaessig angeordnete Fenster, waehrend das Erdgeschoss urspruenglich als Verkaufsflache mit grossen Schaufenstern ausgelegt war.
Das Gebaeude wurde 1925 fuer den juedischen Kaufmann Gustav Blum errichtet und beherbergte eine der groessten Textilwarenhauser Deutschlands. Nach der erzwungenen Veraeusserung 1938 im Zuge der Arisierung verlor es seine urspruengliche Funktion und dient seitdem anderen kommerziellen Zwecken.
Die Fassade zeigt eine Mischung aus kraftvollen Formen und handwerklicher Sorgfalt, die die damalige Großzügigkeit der Kaufleute widerspiegelt. Besucher können an der Gestaltung ablesen, welchen Wert man auf Repräsentation und Qualität legte.
Das Gebaeude befindet sich im Zentrum von Essen an einem gut zugaenglichen Ort mit guter Erreichbarkeit durch oeffentliche Verkehrsmittel. Die Fassade unter Denkmalschutz kann von der Strasse aus betrachtet werden und bleibt oeffentlich sichtbar, waehrend der Innenbereich als modernes Buerogebaeude genutzt wird.
Das Erdgeschoss bewahrt noch heute die vertikal angeordneten Leuchtkoerper, die einst das Original-Schaufenster des Kaufhauses beleuchteten. Diese Leuchtkonsolen sind ein seltenes erhaltenes Beispiel der Ladenbaukunst aus den 1920er Jahren.
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