Alte Synagoge, Museum und Kulturzentrum in Essen, Deutschland.
Die Alte Synagoge steht als erhaltenes Jugendstil-Gebäude mit einer markanten 37 Meter hohen Kupferkuppel, Kalksteinfassade und Buntglasfenstern, die jüdische Feste in ihren geräumigen Innenräumen darstellen.
Zwischen 1911 und 1913 vom Architekten Edmund Körner erbaut, diente die Synagoge über 1.500 Gläubigen, bis sie während der Reichspogromnacht 1938 beschädigt wurde, obwohl ihre Betonstruktur den Brandanschlag überstand.
Ursprünglich als religiöses und soziales Zentrum der 4.500 Mitglieder zählenden jüdischen Gemeinde Essens fungierend, arbeitet das Gebäude nun als Haus jüdischer Kultur mit Ausstellungen über jüdische Traditionen und Erbe.
An der Steeler Straße 29 im Essener Stadtzentrum nahe dem Rathaus gelegen, bietet das Gebäude begrenzte Rollstuhlzugänglichkeit und beherbergt kulturelle Veranstaltungen, Bildungsprogramme und Führungen für Besucher.
Die Synagoge beherbergt das Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Studien und zeigt ursprüngliche byzantinische Renaissance-Elemente neben modernen Ausstellungsräumen, die dem interkulturellen Dialog und Gedenken gewidmet sind.
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