Filmstudio Glückauf, Unabhängiges Kino in Essen, Deutschland.
Filmstudio Glückauf ist ein unabhängiges Kino in Essen, das sowohl aktuelle Blockbuster als auch spezialisierte Filmkunst auf der Leinwand zeigt. Die Säle bieten modernes Schallsystem und bequeme Sitze für das Filmvergnügen.
Am 1. März 1924 wurde das Kino im 1922/1923 nach Entwürfen von Ernst Bode errichteten Glückaufhaus eröffnet. 1945 zerstörte ein Bombentreffer das Haus; zwei Jahre später wurde es wiederaufgebaut, 1953 erhielt es seine denkmalgeschützte Inneneinrichtung der 1950er Jahre. Nach der Schließung am 19. April 2001 wegen statischer Mängel wurde der Kinotrakt 2007 abgerissen und hinter der erhaltenen Fassade neu errichtet; am 18. und 19. Dezember 2009 erfolgte die Wiedereröffnung.
Der Name Glückauf ist der traditionelle Gruß der Bergleute des Ruhrgebiets und passt zu einem Kino im Glückaufhaus der früheren Ruhrkohle AG. Für seine Jahresprogramme wurde das Filmstudio mehrfach ausgezeichnet und zählt damit zu den am meisten prämierten Filmtheatern Deutschlands. Neben Dolby Surround besitzt es eine Gulbransson-Kinoorgel.
Das Kino liegt an der Rüttenscheider Straße 2 im Essener Südviertel, nahe dem Stadtteil Rüttenscheid. Der Saal fasst 250 Plätze und ist mit Dolby Surround ausgestattet. Der Eingang befindet sich hinter der denkmalgeschützten Fassade des Glückaufhauses.
Das Filmstudio Glückauf wurde am 18. und 19. Dezember 2009 mit Robert J. Flahertys Film „Nanuk, der Eskimo“ wiedereröffnet, der schon 1924 bei der Eröffnung gezeigt worden war. Rund 1.300 Bürger spendeten für den Wiederaufbau, der knapp 2,4 Millionen Euro kostete; Zuschüsse der Stadt gab es nicht.
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