Glückaufhaus, Bürogebäude in Essen, Deutschland.
Das Glückaufhaus ist ein Bürogebäude in Essen mit einer auffälligen Fassade aus Ziegelwerk und hellem Ruhrsandstein. Die Fassade wird durch säulenartige Vorsprünge geprägt, die sich über drei Geschosse erstrecken und dem Bauwerk einen starken visuellen Charakter verleihen.
Das Gebäude wurde zwischen 1922 und 1923 vom Architekten Ernst Bode errichtet und war zunächst ein Verwaltungszentrum für Wirtschaftsverbände und städtische Abteilungen. Die Umbauarbeiten in den 2000er Jahren modernisierten es zu einem zeitgemäßen Bürogebäude.
Die Skulptur eines Stahlarbeiters von Joseph Enseling am Eingang erinnert an die industrielle Vergangenheit der Ruhrregion. Sie zeigt, wie wichtig die Arbeiterwelt für die Identität dieses Ortes ist.
Das Gebäude ist von außen zu bewundern, besonders die fein gearbeitete Fassade, die beste Details aus verschiedenen Blickwinkeln zeigt. Der Zugang zum Inneren ist begrenzt, daher konzentrieren sich Besucher auf die Außenansicht und die Skulptur am Eingang.
Der Name stammt vom traditionellen Bergmannsgruß 'Glückauf', der in der Ruhrregion tiefe Wurzeln hat und die bergbauliche Geschichte des Ortes widerspiegelt. Das Gebäude wurde 2011 in die Route der Industriekultur aufgenommen und ist Teil des Netzwerks von Bauwerken, die das industrielle Erbe der Region bewahren.
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