Haltepunkt Essen Süd, Bahnhof und Kulturdenkmal in Südviertel, Essen, Deutschland
Essen Süd ist eine Eisenbahnstation mit zwei neuen Gebäuden auf gegenüberliegenden Seiten der Gleise in einem tiefen Schnitt, gekennzeichnet durch neoklassizistische Säulen und Giebeldächer. Eine Straßenbahn führt über die oberhalb liegenden Gleise, die das gesamte Gelände funktional verbindet.
Die Station wurde 1914 eröffnet, um die Ruhr-Talbahn mit dem Hauptbahnhof zu verbinden, und folgte dabei Entwürfen, die in Berlin für Vorortbahnhöfe entwickelt worden waren. Diese frühen Designs prägen das Aussehen der Station bis heute und zeigen die damalige Standardisierung im Bahnhofsbau.
Die unter Denkmalschutz stehenden Bahnhofsgebäude zeigen, wie Eisenbahnstationen in der frühen Industriezeit gebaut wurden und welchen Wert die Stadt Essen diesen Orten beimaß. Die neoklassizistischen Säulen und Giebeldächer prägen bis heute das Bild des Südviertels und erinnern an die Bedeutung des Schienenverkehrs für die Region.
Die S-Bahn-Linie S6 hält alle 20 Minuten, während die Straßenbahnlinie 105 direkt oben auf der überführenden Straße fährt. Beide Verbindungen machen den Ort einfach erreichbar und ermöglichen verschiedene Wege, um die Region zu erkunden.
Eines der ursprünglichen Bahnhofsgebäude von 1914 funktioniert heute als Restaurant mit Biergarten und bewahrt seine historische Struktur, während es modernen Zwecken dient. Diese Nutzung zeigt, wie alte Bahnhofsbauten in der Region weiterhin Teil des alltäglichen Lebens sind.
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