Oldenburger Wall, Mittelalterliche Burgruine in Oldenburg in Holstein, Deutschland.
Der Oldenburger Wall ist eine Befestigungsanlage mit archäologischen Strukturen am östlichen Rand von Oldenburg in Holstein. Die Stätte zeigt Reste von Wällen, Gräben und einem Museumsgebäude, das Funde aus verschiedenen Epochen ausstellt.
Die Befestigung entstand im 9. Jahrhundert als Stammessitz und war lange Zeit ein wichtiger Ort für die Slawen in der Region. Sie wurde später umgebaut und diente unter mittelalterlicher Herrschaft als Verwaltungszentrum.
Der Name bezieht sich auf die alte Befestigung, die hier einmal stand und die Landschaft prägte. Besucher können heute sehen, wie die früheren Bewohner ihre Siedlungen anlegten und welche Gegenstände sie nutzten.
Das Museumsgebäude ist während der wärmeren Monate zugänglich, wobei der August täglich geöffnet ist. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da das Gelände uneben ist und aus historischen Wällen und Gräben besteht.
Auf dem Gelände steht ein Nachbau eines slawischen Dorfes auf einer künstlichen Insel, das zeigt, wie Menschen in dieser Zeit lebten. Die Häuser und Strukturen sind nach archäologischen Erkenntnissen rekonstruiert worden, um Besucher in diese frühe mittelalterliche Welt zu führen.
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