Paul Denker, Museumsschiff in Schwachhausen, Deutschland.
Das Paul Denker ist ein Rettungskreuzer mit einer Länge von 16,8 Metern und wurde vollständig aus Aluminium gebaut, was es strukturell leicht und manövrierfähig macht. Das Schiff ist mit spezialisierter Rettungsausrüstung ausgestattet und verfügt über ein kleineres Begleitboot an Bord.
Das Schiff wurde 1967 in Betrieb genommen und operierte von verschiedenen Stationen aus, darunter Maasholm, Grömitz und Travemünde, um Schiffe und Menschen in Seenot zu retten. Nach seiner Zeit als aktiver Rettungskreuzer diente es bis 2000 als Ausbildungsschiff in Neustadt, bevor es zu einem Museumsschiff umgebaut wurde.
Das Schiff trägt den Namen eines Rettungsbootsmitglieds, das 1967 bei einem Einsatz in der Nähe von Helgoland sein Leben verlor und dessen Opfer heute noch an Bord präsent ist. Der Name erinnert an die Gefahren, denen sich die Besatzungsmitglieder bei ihrer täglichen Arbeit ausgesetzt haben.
Das Schiff kann als geschütztes Kulturdenkmal auf dem Gelände des Focke Museums in Bremen besichtigt werden, wo es Teil der ständigen Ausstellung zur maritimen Rettungsgeschichte ist. Ein Besuch ermöglicht es, die enge und funktionale Einrichtung eines Rettungsfahrzeugs aus nächster Nähe zu erleben.
Das Schiff war Deutschlands erstes Rettungsfahrzeug aus Aluminium und bleibt die kleinste Rettungseinheit mit einem Begleitboot. Diese Kombination aus innovativer Materialwahl und kompaktem Design ermöglichte schnellere und wendigere Rettungseinsätze unter schwierigen Bedingungen.
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