Landhaus Horn, Art-Déco-Residenz in Schwachhausen, Deutschland.
Das Landhaus Horn ist ein Wohnkomplex mit Gebäuden von drei bis vier Geschossen, deren Backsteinfassaden und H-förmige Anordnung das Ensemble prägen. Die einzelnen Häuser sind auf Bodenniveau miteinander verbunden und schaffen dadurch eine zusammenhängende Anlage.
Die Anlage entstand 1930 nach den Entwürfen von Heinz Stoffregen, der während des Baus starb, unter Leitung der Architekten Carl Eeg und Eduard Runge. Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzten US-amerikanische Militärbehörden das Gebäude als Unterkunft für ihre Soldaten.
Das Gebäude war ursprünglich als Stiftungswohnheim konzipiert und spiegelt den Gedanken wider, Wohnen und Gemeinschaft miteinander zu verbinden. Diese Idee prägt bis heute, wie die Anlage von ihren Bewohnern genutzt wird und wahrgenommen wird.
Der Ort ist am besten zu Fuß zu erkunden, da man die Gebäude und ihre Anordnung von außen gut sehen kann. Die Anlage liegt in einem Wohngebiet, das ruhig und gut zu Fuß erreichbar ist.
Der Ort trug von 1946 bis 1952 den Namen Hotel Bremen, als die US-Armee das Gebäude als Unterkunft für ihre Offiziere und Soldaten umnutzte. Diese Umbenennung zeigt, wie die Nachkriegsgeschichte die Identität des Ortes vorübergehend prägte.
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