Gut Riensberg, Historische Villa mit Park in Schwachhausen, Deutschland
Gut Riensberg ist ein Herrenhaus mit T-förmigem Grundriss in Schwachhausen, dessen Nordflügel mit dem Südflügel verbunden ist und klassische Architekturelemente aufweist. Die Anlage wird von großzügigen Gärten umgeben und bewahrt noch erhaltene Abschnitte des ursprünglichen Grabens.
Das Gut entstand im 12. Jahrhundert unter Erzbischof Friedrich während der Besiedlung von Hollerland und wurde erstmals 1213 schriftlich erwähnt. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte es sich vom Landsitz zum Museum, das heute die Kulturgeschichte Bremens bewahrt.
Das Gut dient heute als Teil des Focke-Museums und zeigt Ausstellungen zur Bremer Wohnkultur sowie europäischer Glaskunst. Besucher können auch einen Kindermuseumsbereich erkunden, der das Herrenhaus als Ort der Wissensvermittlung nutzt.
Das Anwesen befindet sich an der Schwachhauser Heerstraße 240 und ist für die Öffentlichkeit zugänglich, mit bewaldeten Bereichen und Gärten zum Erkunden. Am besten besucht man es an Wochentagen, wenn es weniger überlaufen ist, und plant genug Zeit für einen Rundgang durch das Herrenhaus und die Außenanlagen ein.
Die Französische Pforte, ein Rococò-Schmiedewerk von 1760, enthält Gewehrläufe, die französische Soldaten während des Siebenjährigen Krieges hinterlassen haben. Diese ungewöhnliche Zusammensetzung macht das Tor zu einem seltenen Zeugnis der Kriegsgeschichte, das direkt in die Gestaltung des Herrenhauses eingebunden ist.
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