Plattenhaus Poppenbüttel, Historische Gedenkstätte in Poppenbüttel, Deutschland.
Das Gedenkstätte Plattenhaus Poppenbüttel ist das letzte erhaltene Fertighaus aus einer Notunterkunftssiedlung in Hamburg-Wandsbek. Das Gebäude zeigt, wie Menschen in beengten Verhältnissen wohnten und arbeitet dabei mit einer Ausstellung auf, die persönliche Schicksale dokumentiert.
Das Haus wurde zwischen 1944 und 1945 errichtet, als Frauen aus einem Konzentrationslager es bauten, um Obdachlose nach Bombenangriffen unterzubringen. Nach dem Krieg nutzte Familien lange Zeit diese provisorischen Unterkünfte, bis der Platz später vollständig überbaut wurde.
Der Ort erzählt von Frauen, die hier Zuflucht fanden und deren Geschichten in der Ausstellung lebendig werden. Die Besucher können sich ein Bild davon machen, wie Menschen unter schwierigsten Bedingungen zusammenleben mussten und welche Hoffnungen sie hegten.
Das Gelände befindet sich in Poppenbüttel und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen, insbesondere mit der S-Bahn. Besucher sollten vorher informieren, wann Führungen stattfinden, da der Zugang nicht täglich möglich ist.
Im Inneren sind authentische Wohnräume aus den 1940er Jahren erhalten, die zeigen, wie Menschen damals in sehr wenig Platz zusammenleben mussten. Diese original erhaltene Einrichtung ermöglicht es Besuchern, sich die Enge und Bescheidenheit dieser Notunterkünfte vorzustellen.
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