Grevenaubrücke, Fußgängerbrücke in Hamburg, Deutschland.
Die Grevenaubrücke ist eine Fußgänger- und Radbrücke am Alsterwanderweg, die die Alster zwischen den Straßen Grevenau und Kritenbarg in Hamburg-Poppenbüttel an der Grenze zu Wellingsbüttel überquert. Der 2021 fertiggestellte Neubau neben dem alten Standort fällt mit einer wuchtigen, hohen Rahmenkonstruktion auf, anders als die schlankeren Spannbetonbrücken über der Oberalster aus den 1950er Jahren.
Bereits 1910, als Poppenbüttel noch zum Kreis Stormarn gehörte, stand hier eine hölzerne Fußgängerbrücke, die hoch genug für Alsterkähne war und Treppen zum Treideln hatte. 1914 baute die Alsterthal-Terrain-Actien-Gesellschaft eine Betonbrücke, die 1933 ersetzt wurde. 1993 wurde die Brücke für 132.000 DM saniert, von 2019 bis 2021 entstand daneben ein Neubau, und 2022 wurde die alte Brücke abgerissen.
Die Brücke ist nach der Grevenau benannt, einem nahe gelegenen linksseitigen Nebenfluss der Alster. Um 1910 nutzten Anwohner und Ausflügler aus Hamburg den hölzernen Steg, um das Gasthaus „Waldhof“, heute das Restaurant Randel, zu erreichen. Der Übergang gehört zum Alsterwanderweg.
Die Brücke führt den Alsterwanderweg zwischen den Straßen Grevenau und Kritenbarg in Poppenbüttel, an der Grenze zu Wellingsbüttel. Der von 2019 bis 2021 errichtete Neubau steht neben dem Standort der alten Brücke, die 2022 abgerissen wurde. Die Querung liegt in einem geschützten Auwald an der Alster.
Unter der alten Brücke verliefen mehrere Stromleitungen des Hamburger Netzes, darunter eine 24-kV-Leitung. Für die neue Brücke wurde in der Alster ein Kabeldüker verlegt, durch den die Kabel gezogen wurden. Der Abriss der alten Brücke kostete 2022 130.000 €, der Neubau war mit 400.000 € angegeben.
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