Richtstätten in Frankfurt am Main, Historische Hinrichtungsstätte im Zentrum von Frankfurt, Deutschland.
Die früheren Hinrichtungsstätten in Frankfurt sind heute ein Gedenkort mit Steinmarkierungen und informativen Tafeln in der Nähe des Hauptbahnhofs. Die Reste zeigen, wo die Stadt über mehrere Jahrhunderte hinweg rechtliche Strafen vollstreckt hat.
Der Ort war bis 1865 ein Ort öffentlicher Hinrichtungen, bevor sich die deutsche Rechtspraxis grundlegend veränderte. Diese Wende markierte den Übergang zu verdeckteren Strafvollzugsmethoden in der modernen Justiz.
Der Ort ist heute ein Lernort für Schulen und Universitäten, die sich mit der Geschichte der Strafgerichtsbarkeit beschäftigen. Besucher können hier nachvollziehen, wie sich die Gesellschaft mit Strafjustiz auseinandergesetzt hat.
Der Ort ist leicht zugänglich und liegt in Fußnähe zum Zentrum der Stadt, sodass man ihn während eines Stadtbesuchs ohne großen Umweg besuchen kann. Eine kleine Mappe mit Informationen ist vor Ort verfügbar und hilft beim Verstehen des Ortes.
Die Hinrichtungen fanden nach strengen Regeln nur an bestimmten Wochentagen statt, was zeigt, wie ritualisiert diese Praktiken waren. Diese strenge Ordnung verdeutlicht, wie die Behörden diese Ereignisse als formal und zeremoniell ansahen.
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