Schlosskapelle Hubertusburg, Pfarrkirche in Wermsdorf, Deutschland.
Die Schlosskapelle Hubertusburg ist eine barocke Kapelle, die sich über die linke Hälfte des Hauptflügels des Schlosses erstreckt und mit abgerundeten Bögen sowie einer Altarnische mit marmorartig gestalteten Wänden gestaltet ist. Die gesamte Ausstattung aus Holz und Dekorationen stammt aus der Zeit ihrer Errichtung im 18. Jahrhundert.
Das Gebäude wurde im 18. Jahrhundert unter dem Kurfürsten errichtet, um eine königliche Kapelle am Jagdschloss zu schaffen. Während des Siebenjährigen Krieges 1761 gelang es dem Hofkaplan, die ursprüngliche Innenausstattung vor Plünderungen zu bewahren.
Die Kapelle gehört zum Schloss Hubertusburg, das als Jagdschloss der Kurfürsten gebaut wurde und eine zentrale Rolle in der höfischen Tradition Sachsens spielte. Der Raum zeigt bis heute die Spuren dieser fürstlichen Geschichte in seiner Ausstattung und seinem Grundriss.
Der Zugang ist nur im Rahmen von organisierten Führungen möglich, die durch die Pfarrei koordiniert werden. Besucher sollten sich im Voraus anmelden und die Öffnungszeiten erfragen.
Der Altar ist in ungewöhnlicher Weise in die Wand des Schlosses integriert und nutzt die strukturelle Architektur des Gebäudes als Teil des liturgischen Raums. Diese Lösung war typisch für Hofkapellen, die in existierende Palastflügel eingebaut werden mussten.
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