Talsperre Döllnitzsee, Stausee in Deutschland
Die Talsperre Döllnitzsee ist ein Staudamm aus Erde in Wermsdorf, Sachsen, der den Fluss Döllnitz aufstaut und mehrere verbundene Seen bildet. Das Gewässer wird umgeben von Wanderwegen, Rad- und Badestränden und bietet Platz für Bootsvermietung, Angelplätze und verschiedene Wassersportarten wie Segeln und Wasserski.
Der Damm wurde 1850 erbaut, um Wasser zu speichern und Überschwemmungen zu kontrollieren. In den Jahren 1981 bis 1983 wurde er grundlegend saniert und verstärkt, um seine Sicherheit und Langzeitfunktion zu gewährleisten.
Der Name Döllnitzsee leitet sich vom Fluss Döllnitz ab, der das Gewässer speist. Heute dient die Talsperre als Ort der Erholung, wo Besucher wandern, angeln und Boot fahren und dabei die Natur unmittelbar erleben.
Der See ist gut zugänglich mit Parkplätzen, Bushaltestellen und Infrastruktur vor Ort wie Toiletten und Kiosk. Besucher finden Badestrand, Spielplätze und Grillmöglichkeiten, wobei Hunde erlaubt sind und Fahrrad- und Bootsvermietung zur Verfügung stehen.
Der Damm liegt auf einer Wasserscheide, wo Wasser je nach Niederschlag und Strömung zum Elbe- oder Mulde-Fluss fließt. Dieses ungewöhnliche geografische Merkmal zeigt, wie natürliche Wasserweg-Grenzen die Region bestimmen.
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