Ruine Königsburg, Mittelalterliche Burgruine in Oberharz am Brocken, Deutschland.
Königsburg ist eine Burgruine in den Höhen des Harzes, die auf 460 Metern Höhe oberhalb der Flüsse Warme Bode und Kalte Bode liegt. Von der einstigen Befestigung sind noch Fundamente des Palas und Teile des Bergfrieds im Wald erhalten.
Die erste urkundliche Erwähnung des Castrum Königshof datiert auf das Jahr 1312, als Bischof Albrecht von Halberstadt die Anlage erwarb. Grabungen zwischen 1898 und 1901 legten mittelalterliche Artefakte frei, die Einblicke in Bauweisen und Alltag der Zeit geben.
Die Ruine trägt den Namen einer königlichen Befestigung und zeigt heute noch Spuren ihrer mittelalterlichen Vergangenheit durch die sichtbaren Grundmauern. Wanderer und Geschichtsinteressierte nutzen den Ort, um sich mit dem Leben in einer Bergburg verbunden zu fühlen.
Die Ruine ist über einen Wanderweg erreichbar, der Teil des Harzer Wandernadel-Systems mit dem Stempelstelle Nummer 41 ist. Der Ort bietet Ausblicke auf benachbarte Bergkuppen wie Wurmberg und Brocken und ist daher ideal für Tagestouren durch die Gegend.
Der Bergfried oder Wehrturm steht stellvertretend für die militärische Funktion der Anlage und fasziniert Besucher durch seine verteidigungstechnische Konstruktion. Die sichtbaren Steinschichten zeigen noch heute die Handwerkskunst mittelalterlicher Maurer.
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