Tor der Hoffnung, Kulturdenkmal und Wohnanlage mit Park in St. Gertrud, Lübeck, Deutschland.
Tor der Hoffnung ist ein Wohnkomplex mit etwa 46 Apartments, das am Ostufer der Wakenitz in Lübeck auf einem Hang gebaut wurde. Die Anlage umfasst Gebäude, Parkbereiche, Spielplätze und direkten Zugang zu Wiesen am Flussufer.
Ein Lübecker Kaufmann namens Rodolfo Groth erwarb das Grundstück 1936 während einer Wohnungsnot und engagierte Architekt Willy Glogner für die Planung. Die Siedlung entstand als Beispiel für eine neue Art des sozialen Wohnungsbaus in dieser Zeit.
Der Name 'Tor der Hoffnung' verweist auf ein Eingangstor, das symbolisch eine neue Lebensweise verkörperte. Besucher sehen heute noch die Verbindung zwischen Wohngebäuden und den naturbelassenen Bereichen, die das Gelände prägt.
Der Ort ist gut zugänglich und verfügt über Grillplätze, einen Spielplatz sowie Trainingsgeräte im Freien für Besucher aller Altersgruppen. Die Nähe zum Fluss und den umliegenden Wiesen macht es einfach, den Ort zu erkunden und verschiedene Aktivitäten im Freien zu genießen.
Das Gelände behält seine doppelte Funktion als geschütztes Denkmal und zugleich lebender Wohnraum, was heute selten ist. Die Hangterrassen mit Gärten bieten überraschende Ausblicke auf den Fluss und zeigen, wie Wohnen und Natur damals zusammengefügt wurden.
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