Wasserstraßenkreuz Magdeburg, Verkehrsinfrastruktur in Möser, Deutschland.
Das Magdeburger Wasserstraßenkreuz verbindet den Mittellandkanal mit dem Elbe-Havel-Kanal durch ein 918 Meter langes Kanalbrückenbauwerk über der Elbe. Die Konstruktion enthält ein Schubschiffhebewerk, mehrere Schleusen und die markante Kanalbrücke, um Höhenunterschiede zwischen den Wasserstraßen auszugleichen.
Das Wasserstraßenkreuz wurde 2003 als Teil des Verkehrsprojekts Deutsche Einheit 17 fertiggestellt und war das einzige Wasserbauprojekt dieser großen deutschen Infrastrukturinitiative. Mit seiner Fertigstellung entstand eine durchgehende Binnenschifffahrtsroute, die Nord- und Mitteldeutschland verbindet.
Das Wasserstraßenkreuz dient als Ausbildungszentrum für Berufsschiffer, die Schiffskontrolltechniken unter verschiedenen Wasserbedingungen erlernen.
Besucher können die Anlage von Fahrradwegen und Aussichtsplattformen aus beobachten, wo Schiffe bei unterschiedlichen Wasserniveaus passieren. Die beste Sicht erreicht man von den Aussichtspunkten rund um die Schleusen und das Schubschiffhebewerk.
Das Schubschiffhebewerk ist eine der wenigen Anlagen in Deutschland, die Binnenschiffe in großen Niveauunterschieden bewegt, ohne dass die Schiffe ihre Ladung verlieren oder an Schleusen lange warten müssen. Dieses technologische System ermöglicht es, die Durchfahrtszeit erheblich zu verkürzen.
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