Kanalbrücke Magdeburg, Schifffahrtskanal in Magdeburg, Deutschland
Die Magdeburger Kanalbrücke ist ein Stahlbauwerk, das zwei Wasserstraßen über die Elbe hinweg verbindet und sich über 918 Meter (knapp 3.000 Fuß) erstreckt. Schiffe fahren durch einen mit Wasser gefüllten Kanal, der von beiden Seiten auf Stahlträgern ruht und hoch genug über dem Fluss liegt, damit darunter Flussfrachter passieren können.
Die Planung für diese Kreuzung zweier Wasserstraßen begann vor dem Ersten Weltkrieg, doch Kriege und die Teilung des Landes stoppten den Fortschritt über Jahrzehnte. Der Bau wurde erst Ende der 1990er-Jahre wieder aufgenommen und im Jahr 2003 abgeschlossen.
Der Name verweist auf die Stadt, durch die dieses Bauwerk führt, und auf die Funktion als Brücke für Schiffe statt für Autos oder Fußgänger. Viele Besucher halten am nahegelegenen Ufer, um Frachtschiffe zu beobachten, die über den Fluss fahren, ohne ihn zu berühren.
Ein Fußweg verläuft neben dem Wasserkanal und ist für Spaziergänger und Radfahrer frei zugänglich, sodass man aus nächster Nähe sehen kann, wie Schiffe vorbeifahren. Es empfiehlt sich, bei gutem Wetter zu kommen, wenn die Sicht klar ist und man auch den Fluss darunter gut überblicken kann.
Die Wasserstraße im oberen Teil ist 4,25 Meter (knapp 14 Fuß) tief und breit genug, um Frachtkähne zu tragen, die bis zu 1.350 Tonnen laden können. Die Fahrt über diese Kreuzung spart Frachtschiffen einen langen Umweg flussaufwärts und wieder zurück.
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