Margarethenhof, Kulturdenkmal in Flensburg, Deutschland.
Das Margarethenhof ist eine Gebäudegruppe in Flensburg in der Nähe des Fjords mit ausgedehnten Flügeln und Elementen aus verschiedenen Bauepochen. Die Struktur verbindet Wohn- und Arbeitsflächen, die über Jahrhunderte hinweg neu genutzt wurden.
Das Gebäude entstand 1588 als Adelssitz und durchlief danach massive Umwandlungen durch industrielle Nutzungen. Von einer Seifenfabrik über eine Zuckerfabrik bis hin zu einer Eisengießerei zeigt der Ort die wirtschaftlichen Verschiebungen seiner Zeit.
Das Margarethenhof trägt die Namen verschiedener Nutzer in seinen Mauern, die von der industriellen Vergangenheit des Ortes erzählen. Die Gebäude zeigen, wie ein einzelner Ort Menschen aus unterschiedlichen Epochen beherbergt hat und dabei sein Gesicht veränderte.
Man erreicht das Areal über die kopfsteinpflasterte Johannisstraße oder Wilhelmstraße und findet Parkplätze etwa 350 Meter entfernt am Hafen. Der Ort liegt günstig in der Nähe der Altstadt und ist leicht zu Fuß erreichbar.
Das Gebäude war im 19. Jahrhundert als Zuckerfabrik bekannt und trug zeitweise den Namen 'Zuckerhof'. Diese Industriebenennung ist in der heutigen Wahrnehmung oft vergessen, zeigt aber die Tiefe seiner wirtschaftlichen Vergangenheit.
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