Expo-Brücke, Schrägseilbrücke in Duisburg, Deutschland
Die Expo-Brücke ist eine schräg gespannte Schrägsegelbrücke, die einen sechsspurigen Autobahnabschnitt überquert und Fußgängern einen Durchgang bietet. Ihr auffälliges Design mit einem gelben Pylon und Stahlkabeln prägt das Landschaftsbild des Hafens von Duisburg.
Die Brücke wurde ursprünglich von zwei bekannten Architekten entworfen und 1958 auf einer internationalen Ausstellung gezeigt, bevor sie nach Duisburg kam. Sie wurde später als Übergang über den Verkehr wiederaufgebaut und steht heute als erhaltenes Denkmal der Nachkriegsmoderne.
Die Brücke zeigt ein aufgeschlossenes Verständnis für Fußverkehr im städtischen Raum der 1950er Jahre, als solche Querungen noch selten waren. Sie verbindet heute Grünflächen, die von Besuchern und Anwohnern gleichermaßen genutzt werden.
Der Übergang ist für Fußgänger gedacht und bietet einen direkten Weg über den Verkehr, wobei die Aussicht auf die Hafenlandschaft sichtbar ist. Das Betreten ist kostenlos und zu jeder Tageszeit möglich, was es zu einer praktischen Verbindung zwischen den grünen Bereichen macht.
Der gelbe Pylon neigt sich absichtlich zur Seite, eine ungewöhnliche Konstruktion, die dem Bauwerk seinen charakteristischen Look gibt. Diese Schrägstellung ist kein Designfehler, sondern eine bewusste architektonische Entscheidung, die die statische Wirkung der Kabel nutzt.
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