Solbad Raffelberg, Architektonisches Ensemble in Speldorf, Mülheim an der Ruhr, Deutschland.
Solbad Raffelberg ist ein Gebäudekomplex in Speldorf mit mehreren Strukturen, darunter ein Eingangspavillom von Arthur Pfeifer und Hans Großmann entworfen. Der Komplex integriert verschiedene Nutzungen und Geschäfte in einem zusammenhängenden Ensemble.
Im Jahr 1855 entdeckten Bergarbeiter eine Salzquelle mit 26 Grad Celsius, was zur Gründung von Badeanlagen für Arbeiter führte. Die Anlage wurde später zu einem bekannten Ort und entwickelte sich über mehr als ein Jahrhundert.
Das Gebäude beherbergt heute Theater an der Ruhr, eine etablierte Kultureinrichtung, die regelmäßig Aufführungen zeigt und das Gelände als lebendigen Treffpunkt nutzt. Der ursprüngliche Ballsaal mit seinen Dimensionen prägt noch heute die Wahrnehmung des Ortes.
Die Anlage befindet sich in einem Wohngebiet und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar; ein Besuch ist am besten am frühen Nachmittag möglich. Das Gelände ist offen zugänglich und erlaubt Erkundung der äußeren Bereiche sowie die Nutzung vor Ort befindlicher Restaurants.
Das Gelände wurde bis 1973 über eine Leitung von mehreren Kilometern Länge mit Salzwasser versorgt, was die Abhängigkeit des Ortes von nahegelegenen Bergbauaktivitäten zeigte. Diese ungewöhnliche Infrastruktur verschwand mit der Stilllegung der Mine, markiert aber bis heute einen wichtigen Umbruch in der Geschichte des Ortes.
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