Mülheim an der Ruhr, Industriestadt in Nordrhein-Westfalen, Deutschland.
Mülheim an der Ruhr ist eine Stadt im Regierungsbezirk Düsseldorf, die sich beiderseits des Flusses ausbreitet und Wohnviertel mit niedrigen Häusern, Grünflächen am Wasser und gewerbliche Zonen vereint. Das Zentrum liegt am nördlichen Ufer, wo sich Geschäfte und Behördengebäude um den Hauptbahnhof gruppieren, während im Süden waldige Hügel bis ans Flussufer heranreichen.
Die Siedlung erhielt 1093 ihre erste urkundliche Erwähnung durch die Grafen von Broich, deren Burg heute noch am südlichen Flussufer zu sehen ist. Im 19. Jahrhundert wuchs die Stadt durch Kohlebergbau und Stahlproduktion, bis sie 1966 zur kreisfreien Stadt wurde.
In der Altstadt rund um die Petrikirche stehen Fachwerkhäuser aus dem 17. Jahrhundert, während am Ruhrufer Spaziergänger und Radfahrer die ehemaligen Treidelpfade nutzen. An Wochenenden bringen Familien ihre Kinder in die Parkanlagen entlang des Flusses, wo man den Fluss überqueren und auf beiden Ufern wandern kann.
Vom Hauptbahnhof aus erreicht man die Innenstadt in wenigen Minuten zu Fuß, während Busse in alle Stadtteile fahren und die U-Bahn nach Essen verbindet. Radwege entlang des Flusses erlauben es, die Stadt ohne Auto zu erkunden, und viele Grünflächen sind frei zugänglich.
Die Stadt stellte als erste im Ruhrgebiet den Kohlebergbau vollständig ein, nachdem 1966 die Zeche Rosenblumendelle geschlossen wurde. Heute sind die ehemaligen Halden begrünt und bieten Aussichtspunkte über das Flusstal.
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