Wasserbahnhof, Architekturdenkmal und Anlegestelle in Mülheim an der Ruhr, Deutschland
Der Wasserbahnhof ist ein Architekturdenkmal und Anlegestelle in Mülheim an der Ruhr, errichtet als zweigeschossiger Rundbau aus Stahlbeton mit einem kupfergedeckten Satteldach. Er liegt auf der Schleuseninsel an der Alten Schleuse und verbindet den Ober- und Unterwasserbereich der Ruhr als zentralen Landungspunkt für den Personenschiffsverkehr.
Der Wasserbahnhof wurde 1926 und 1927 von den Architekten Pfeifer und Großmann errichtet, um den wachsenden Personenschiffsverkehr auf der Ruhr zu bedienen. In den folgenden Jahrzehnten wurde das Gebäude mehrfach erweitert, um dem stetig zunehmenden Publikumsverkehr gerecht zu werden.
Das Erdgeschoss dient als Wartehalle für Fahrgäste, die auf die Weißen-Flotte-Boote warten, während sich im Obergeschoss ein Restaurant mit Terrasse direkt über dem Wasser befindet. Von dort aus kann man dem Betrieb an der Schleuse zuschauen und beobachten, wie Schiffe langsam die Höhenunterschiede des Flusses überwinden.
Das Gebäude liegt auf einer Schleuseninsel und ist am einfachsten per Boot zu erreichen, da die Weißen-Flotte-Schiffe dort regelmäßig anlegen. Wer zu Fuß kommt, sollte festes Schuhwerk tragen, da der Weg über das Inselgelände führt und das Schleusenumfeld uneben sein kann.
Das Gebäude ist Teil eines Ensembles aus Denkmälern auf der Schleuseninsel, wo Schiffe in kurzen Abständen die Schleuse passieren. Wer die Abläufe am Wasser beobachten möchte, findet hier einen der lebhaftesten Punkte am Ruhrkanal.
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