Villa Schmitz-Scholl, Kunstmuseum in Mülheim an der Ruhr, Deutschland
Die Galerie an der Ruhr ist ein Kunstmuseum in einer Gründerzeitvilla an der Ruhrstraße 3, die mehrere Ausstellungsebenen mit unterschiedlichen Raumhöhen bietet. Das Gebäude kombiniert klassische Architektur mit modernen Ausstellungsflächen für zeitgenössische Kunstwerke.
Das Gebäude entstammt der Gründerzeitepoche und diente ursprünglich als Wohnhaus der Kaufmannsfamilie Schmitz-Scholl, die das Tengelmann-Imperium aufbaute. Nach dem Niedergang dieser Ära wandelte sich die Villa später zur Kunstgalerie und zum geschützten Baudenkmal um.
Der Name bezieht sich auf den nahegelegenen Fluss, der die Identität der Stadt prägt. Besucher sehen hier ein Kunstinstitut, das zeitgenössische Arbeiten zeigt und lokale wie internationale Künstler präsentiert.
Die Räume sind an mehreren Ebenen verteilt, was bedeutet, dass Besucher bereit sein sollten, Treppen zu nutzen oder die verfügbaren Aufzüge zu nehmen. Die öffentlichen Verkehrsmittel halten in unmittelbarer Nähe, was eine unkomplizierte Anfahrt ermöglicht.
Am Eingangsportal prangt ein Stahlemblem des Industriellen Oskar Natorp, das um 1900 geschaffen wurde und die Bedeutung der lokalen Industrie widerspiegelt. Dieses Detail zeigt, wie die Vergangenheit der Montanindustrie mit der heutigen Kunstnutzung des Hauses verwoben ist.
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