Freilichtbühne Mülheim an der Ruhr, Freilichtbühne in Mülheim an der Ruhr, Deutschland.
Die Freilichtbühne Mülheim an der Ruhr ist ein Veranstaltungsort in einem ehemaligen Steinbruch, der sich in die natürliche Topografie einfügt und etwa 2.000 Zuschauer fasst. Der Ort wurde so umgestaltet, dass der Quarry selbst als natürliches Amphitheater fungiert und die Bühne inmitten der Landschaft liegt.
Der Ort entstand 1936 mit einer Aufführung von Shakespeares Sommernachtstraum und prägte damit die frühe Theaterszene der Region. Nach Kriegsschäden wurde das Gelände 1954 mit einer Carmen-Aufführung wiedereröffnet und hat seit damals als Kulturort bestanden.
Das Freilichttheater wird von der lokalen Organisation Regler Produktion geprägt, die dort das ganze Jahr über Musikkonzerte, Theateraufführungen und Kunstinstallationen zeigt. Die Besucher erleben hier eine vielfältige Mischung aus etablierten Werken und experimentellen Darbietungen in einem von Natur umgebenen Raum.
Das Gelände ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen und bietet ausreichend Platz zum Sitzen in den natürlichen Vertiefungen der ehemaligen Grube. Besucher sollten bei schlechtem Wetter eine Regenjacke mitnehmen, da der Platz vollständig der Witterung ausgesetzt ist.
Seit 2012 verbindet das Mülheimer Ruhrsommer-Festival mehrere kulturelle Organisationen, um Aufführungen in diesem natürlichen Amphitheater zu präsentieren. Die Zusammenarbeit verschiedener Träger macht die Spielzeit zu einem Erlebnis mit wechselnden Perspektiven und Stilen.
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