General-von-Seidel-Kaserne, Militärkaserne im Stadtteil Trier-West/Euren, Deutschland.
Die General-von-Seidel-Kaserne ist ein Militärgebäude in Trier-West, das sich über ein großes Areal zwischen der Luxemburger Straße und der Gottbillstraße erstreckt. Das Gelände besteht aus zahlreichen Bauten im Militärstil, von denen einige erhalten bleiben sollen, während andere zum Abriss vorgesehen sind.
Die Kaserne wurde 1952 gegründet und diente zunächst als Hauptquartier der 4. Allierten Taktischen Luftwaffe der NATO. Nach wenigen Jahren verlegte das Kommando die Operationen an einen anderen Ort in Südwestdeutschland.
Diese Kaserne trägt den Namen eines Luftwaffengenerals aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg und prägt das Stadtbild von Trier-West. Sie steht für die Rolle, die Militärbasen in der Wiederaufbauphase Westdeutschlands spielten.
Der Ort ist für die Öffentlichkeit nur begrenzt zugänglich, da sich die Liegenschaft noch in Umbau befindet. Besucher sollten vor einem Besuch aktuelle Informationen zu Zugänglichkeit und geplanten Veranstaltungen einholen.
Zwischen 2014 und 2015 bot die stillgelegte Kaserne Platz für etwa 800 Asylbewerber, als die Unterkunftskapazität der Region überfordert war. Einige Bewohner lebten sogar in Zelten auf dem Gelände, da nicht genug Gebäude verfügbar waren.
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