St. Martin, Kirchengebäude in Tellingstedt
St. Martin ist eine Feldsteinkirche mit romanischem Baustil in Tellingstedt, die sich durch dicke Mauern und kleine, schmale Fenster auszeichnet. Das Gebäude besteht aus lokalen Steinen und wird von einem schlanken Turm mit Glockenhaus gekrönt, das sich über die flache Landschaft erhebt.
Die Kirche stammt aus dem 12. Jahrhundert und zeigt frühe Merkmale des romanischen Baustils, der in der Gegend lange vor 1070 Wurzeln hatte. Im Laufe der Jahrhunderte erhielt sie eine neue Decke und einen erweiterten Turm mit einer Glocke von 1472, während der Grundriss und die Kernstruktur erhalten blieben.
Die Kirche dient der lutherischen Gemeinde als Versammlungsort für Gottesdienste und persönliche Feiern wie Hochzeiten oder Festtage. Der einfache Aufbau mit minimalen Verzierungen spiegelt eine Tradition wider, in der der Glaube im Mittelpunkt steht, nicht die Pracht des Gebäudes.
Die Kirche liegt zentral auf dem Kirchplatz in Tellingstedt und ist leicht zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar, auch mit dem Auto möglich. Der Friedhof daneben bietet einen ruhigen Ort zum Wandeln, und Besucher finden in der Nähe weitere lokale Sehenswürdigkeiten wie den alten Bahnhof.
Im Inneren befindet sich eine der ältesten noch spielbaren Orgeln in Schleswig-Holstein aus dem 17. Jahrhundert, die im Laufe der Zeit erweitert und 1999 vollständig restauriert wurde. Das Bronzetaufbecken aus dem 13. Jahrhundert und das Holzkreuz von 1480 zeigen, wie lange diese Kirche bereits Zeuge des Glaubenslebens ist.
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