Dellstedter Birkwildmoor, Naturschutzgebiet in Schleswig-Holstein, Deutschland.
Das Dellstedter Birkwildmoor ist ein Naturschutzgebiet in Schleswig-Holstein mit zwei großen Moorbereichen namens Nordermoor und Ostermoor, die sich über insgesamt etwa 620 Hektar erstrecken. Unter der Mooroberfläche liegen dicke Torfschichten, die mehrere Meter tief sind und die Moorlandschaft prägen.
Das Gebiet wurde vor etwa 250 Jahren entwässert, um Torf für Brennstoff zu gewinnen, und 1843 kaufte der Kaufmann Marcus Hartwig Holler einen großen Teil für Torf- und Eisenabbau. Diese frühe Ausbeutung prägte die Moorlandschaft und ihre späteren Schutzbemühungen.
Der Name Birkwildmoor verweist auf das Birkhuhn, das hier früher in starken Populationen lebte, seit Anfang der 1980er Jahre aber als Brutvogel verschwunden ist. Seit etwa 1970 werden Gräben verschlossen, um das Wasser zu halten, und eine Herde Moorschnucken beweidet das Moor, um das Pfeifengras zurückzudrängen. 2009 wurde das Gebiet als Naturschutzgebiet des Jahres in Schleswig-Holstein ausgezeichnet.
Ein etwa 4,5 Kilometer langer Rundweg führt durch den Nordermoor-Bereich und bietet Wanderern die Möglichkeit, das Moor zu erkunden. Ein Beobachtungsturm entlang der Strecke ermöglicht weite Blicke über die Moorlandschaft und erleichtert die Tierbeobachtung.
Den Namen hat das Moor vom Birkhuhn, das hier früher in sehr starken Populationen lebte und seit Anfang der 1980er Jahre als Brutvogel verschwunden ist. 2009 wurde das Gebiet als Naturschutzgebiet des Jahres in Schleswig-Holstein ausgezeichnet. Eine Herde Moorschnucken beweidet das Moor, um das Pfeifengras zurückzudrängen.
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