Gieselaukanal, Scheitelkanal in Schleswig-Holstein, Deutschland.
Der Gieselaukanal ist eine 2,8 Kilometer lange Wasserstraße in Schleswig-Holstein, die den Nord-Ostsee-Kanal mit der Eider verbindet. Er verläuft vom Nord-Ostsee-Kanal bei Kilometer 40,66 bis zur Eider bei Kilometer 22,75 und ist für Schiffe bis 65 Meter Länge, 9 Meter Breite und 2,70 Meter Tiefgang befahrbar. Die 65 Meter lange und 9 Meter breite Gieselauschleuse liegt etwa in der Wegmitte und gleicht die Wasserstände beider Gewässer aus.
Der Kanal wurde von 1936 bis 1937 gebaut und ersetzte die alte Verbindung durch die Rendsburger Altstadt, wo die Schleuse von 1893 den innerstädtischen Verkehr behinderte. Er verbindet den Nord-Ostsee-Kanal bei Oldenbüttel mit der Eider südlich von Prinzenmoor; die Rendsburger Schleuse wurde anschließend zugeschüttet.
Der Kanal trägt den Namen des Baches Gieselau, dessen altes Bett er zweimal quert, ohne ihm zu folgen. Seit 1937 ist er Bundeswasserstraße; heute nutzen ihn vor allem Sportboote bis 65 m Länge, 9 m Breite und 2,70 m Tiefgang.
Die Schleuse kann bei unterschiedlichen Wasserständen zwischen den beiden Gewässern Schiffe durchlassen und ist der Schlüssel zum Durchfahren. Besucher sollten beachten, dass die Passage abhängig von den Pegeln einige Zeit in Anspruch nehmen kann.
Der Kanal nutzt nicht das Bett des durch den Nord-Ostsee-Kanal abgetrennten Baches Gieselau; er quert den alten Graben nur zweimal und hat außer dem Namen nichts mit dem Bach gemein. Die Rendsburger Schleuse wurde anschließend zugeschüttet.
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