Ferdinand-Leitner-Steg, Fußgängerbrücke in Stuttgart
Der Ferdinand-Leitner-Steg ist eine Fußgängerbrücke im Zentrum von Stuttgart, die über die belebte Schillerstraße führt und den Schlossgarten mit dem Stadtzentrum verbindet. Die etwa 100 Meter lange und 5,5 Meter breite Spannbetonbrücke hat einen flachen Stahlkasten mit einer sanften Kurve und wird von einem 23 Meter hohen achteckigen Pylon mittels schräg verlaufender Stahlseile gehalten.
Der Steg wurde 1961 als einer der ersten Schrägseilbrücken mit parallel angeordneten Stahlseilen erbaut und 1997 zu Ehren des Dirigenten Ferdinand Leitner umbenannt. Eine umfangreiche Sanierung 2008 modernisierte die Beleuchtung und verbesserte die Sicherheit des Bauwerks.
Der Steg ist nach Ferdinand Leitner benannt, einem in Stuttgart geborenen Dirigenten und Musikdirektor, der die Opern- und Orchesterlandschaft der Stadt prägte. Der Name erinnert an seine bedeutende kulturelle Rolle in der Stadt.
Der Steg ist über breite Treppen von der Straße aus zugänglich und verfügt über Handläufe mit moderner LED-Beleuchtung für sicheres Gehen bei Dunkelheit. Ein flaches Profil und eine geringe Breite machen eine langsame, aufmerksame Überquerung notwendig, besonders bei größeren Menschenmengen.
Das Bauwerk wurde von dem renommierten Ingenieurburo Leonhardt, Andrä und Partner entworfen und gilt als Pionierwerk für die Schrägseilbrückentechnik mit parallel angeordneten Stahlseilen. Die innovativen Designlösungen der 1960er Jahre werden heute noch von Fachleuten studiert.
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