Staatsgalerie Stuttgart, Kunstmuseum in Stuttgart, Deutschland.
Die Staatsgalerie Stuttgart ist ein Kunstmuseum in Stuttgart, das einen klassizistischen Bau aus dem 19. Jahrhundert mit einem modernen Anbau aus den 1980er Jahren verbindet. Die beiden Gebäudeteile sind durch Übergänge und einen offenen Innenhof miteinander verbunden, wobei Sandstein, Glas und bunte Metallelemente die moderne Erweiterung prägen.
Wilhelm I. von Württemberg ließ das Museum im Jahr 1843 eröffnen, um seine Kunstsammlung öffentlich zugänglich zu machen. Nach schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude wiederaufgebaut und in den 1980er Jahren durch einen neuen Flügel nach Entwurf von James Stirling erweitert.
Der Name vereint das Wort Staat mit Galerie und weist auf die königliche Gründung unter Wilhelm I. hin, der damit den Bürgern Zugang zur Kunst ermöglichen wollte. Heute kommen Besucher aus der ganzen Region, um in den hellen Sälen vor Gemälden zu stehen, die Jahrhunderte europäischer Malerei zeigen, von mittelalterlichen Tafeln bis zu Werken der Moderne.
Das Museum ist von Dienstag bis Sonntag geöffnet und bietet barrierefreien Zugang in allen Bereichen. Führungen werden in mehreren Sprachen angeboten, und es empfiehlt sich, für einen Rundgang durch beide Gebäudeteile etwa zwei bis drei Stunden einzuplanen.
Die Erweiterung von James Stirling aus dem Jahr 1984 enthält eine runde Halle in der Mitte, die an das Alte Museum in Berlin erinnert und verschiedene Ausstellungsräume miteinander verbindet. Erhöhte Laufstege führen über den Innenhof und geben beim Durchqueren ungewöhnliche Blickwinkel auf die farbigen Geländer und die umliegende Architektur frei.
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