St. Theresia, Baudenkmal im Stadtteil Kumpfmühl, Regensburg, Deutschland
St. Theresia ist ein Kirchengebäude mit einem 45 Meter hohen Turm, der von einer achteckigen Kuppel gekrönt wird und in neobarocker Architektur gestaltet ist. Der Innenraum zeigt ein einschiffiges Gewölbe und beherbergt originale künstlerische Ausstattungen aus dem frühen 20. Jahrhundert.
Der Bau begann im Mai 1899 unter Architekt Philipp von Kremer und wurde 1900 abgeschlossen, wobei das Gebäude zunächst als Klosterkirche der Unbeschuhten Karmeliten diente. Es prägte lange Zeit das religiöse Leben des Kumpfmühl-Viertels und wurde später einer neuen Nutzung zugeführt.
Die Innenausstattung zeigt Deckenmalereien von Johann Böckl aus dem Jahr 1911 und Altarbilder, darunter eine Darstellung der heiligen Theresia von Ávila von Martin von Feuerstein. Diese Kunstwerke prägen das Erscheinungsbild des Kirchenraums und erzählen von der handwerklichen Sorgfalt, die bei der Ausstattung verwendet wurde.
Die Kirche liegt an der Kreuzung der Kumpfmühler Straße und der Gutenbergstraße und ist leicht zu erreichen. Besucher sollten beachten, dass das Gebäude seit Oktober 2023 in privater Hand ist und daher möglicherweise eingeschränkte Öffnungszeiten gelten oder Besichtigungen vorher abgesprochen werden müssen.
Drei Glocken, die 1900 gegossen wurden, sind noch immer in der Turmstruktur vorhanden und bilden ein wichtiges Zeugnis der ursprünglichen Ausstattung. Die Orgel von Binder & Siemann aus dem Jahr 1902 wurde dagegen nach neueren Veränderungen verlegt und befindet sich nicht mehr an ihrem ursprünglichen Standort.
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