Robinson-Crusoe-Haus, Kulturdenkmal in der Böttcherstraße, Bremen, Deutschland.
Das Robinson Crusoe Haus ist ein Gebäude in der Böttcherstraße mit charakteristischen Staffelgiebeln und geschnitzten Paneelen, die Szenen aus Daniel Defoes Roman zeigen. Im Inneren verteilen sich mehrere Räume wie Clubzimmer, Speisesaal, Bar und Galerien, die verschiedene Funktionen erfüllen.
Der Bau entstand 1931 durch die Initiative des Kaffeekaufmanns Ludwig Roselius und wurde während der Bombardierungen 1944 zerstört. Nach dem Krieg erfolgte der Wiederaufbau nach den ursprünglichen Plänen im Jahr 1954.
Der Ort dient als Ausstellungsraum für lokale Kunsthandwerker und zeigt regelmäßig wechselnde Werke. Besucher können hier sehen, wie traditionelle Kunstfertigkeit und modernes Kunstschaffen nebeneinander präsentiert werden.
Das Gebäude liegt an einer verkehrsberuhigten Straße mit Fußgängerzugang und ist von verschiedenen Ankerpunkten aus leicht zu erreichen. Es empfiehlt sich, Zeit für die Erkundung der Räume und Ausstellungen einzuplanen, da das Interieur mehrere Bereiche zum Entdecken bietet.
An der Außenseite befinden sich zwei Tierskulpturen von Bernhard Hoetger aus dem Jahr 1912: ein Panther und ein Puma, die Nacht und Tag symbolisieren. Diese expressionistischen Werke prägen das visuelle Erscheinungsbild des Hauses auf eine ungewöhnliche Weise.
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