Haus St. Petrus, Gotisches Architekturdenkmal in Mitte, Deutschland
Das St. Petrus Haus ist ein Gebäude der Gotik in Bremen mit gestuften Giebeln, Gauben und einer ausgeprägten Arkade an der Kalksteinfassade. Die Struktur zeigt typische Merkmale der norddeutschen Backsteinarchitektur mit sorgfältig gestalteten Details.
Das Haus wurde 1927 von Kaffeehändler Ludwig Roselius in Auftrag gegeben und von den Architekten Alfred Runge und Eduard Scotland entworfen. Es entstand als Teil der künstlerisch ausgestalteten Böttcherstraße, einem Entwicklungsprojekt mit mehreren historischen Gebäuden.
Das Haus trägt Ornamente des Künstlers Engelhard Tölken, darunter das Bremer Wappen von 1608 und eine Petrus-Statue von 1954. Diese Elemente prägen das Erscheinungsbild und erzählen von der künstlerischen Ausgestaltung des Ortes.
Das Innere beherbergt mehrere Räume, die für Veranstaltungen genutzt werden und insgesamt etwa 500 Personen fassen können. Die Räumlichkeiten sind für verschiedene Anlässe konfigurierbar und bieten flexible Möglichkeiten für Besucher, die sich umsehen möchten.
Im Inneren befindet sich die Goldene Halle, ein großer Raum mit dunklen braunen Holztafeln und goldfarbenen Deckenleuchtern, der ursprünglich Glücksspiele beherbergte. Dieser Raum bewahrt die Eleganz vergangener Zeiten und fasziniert durch seine aufwendige Ausstattung.
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