Pflastermosaike in Freiburg, Pflastermosaike in der Altstadt, Freiburg im Breisgau, Deutschland.
Die Steinmosaike sind geometrische und symbolische Muster aus farbigen Steinen, die direkt in das Straßenpflaster eingearbeitet sind. Sie verbinden rote Porphyrblocks mit weißem Marmor und Rheinkieseln zu kunstvollen Designs, die sich ueber die Gehwege des Altstadtviertels verteilen.
Die Tradition entstand 1858 durch den Pflasterer Alois Krems, der Techniken aus Suedfrankreich nach Freiburg brachte. Diese urspruengliche Idee wurde seitdem in zahlreichen Strassen des Viertels weitergefuehrt und entwickelt.
Die Mosaike zeigen Symbole der Zünfte und Handwerke, die in den angrenzenden Häusern tätig waren, und erzählen so von der beruflichen Geschichte des Viertels. Wer genau hinschaut, entdeckt in den Steinmustern Hinweise auf das einstige Treiben in den Gassen.
Die Mosaike sind am besten auf Augustinergasse und Kaiser-Joseph-Straße zu sehen, wo sie sich an der Oberfläche abzeichnen. Da die Steine rutschig werden können, sollte man bei nassem Wetter langsam gehen und bequeme Schuhe tragen.
Handwerker reparieren die Mosaike mit tragbaren Holzschablonen und Moertellaeffel aus Stahl, ohne groß angelegte Strassenarbeiten zu benoetigen. Diese praktische Methode ermoglicht es, die kunstvollen Muster ueber Generationen hinweg zu erhalten.
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