Bertoldsbrunnen, Bronzene Reiterstatue in der Altstadt, Deutschland.
Der Bertoldsbrunnen ist eine Brunnenanlage mit einer abstrakten Bronzefigur eines Ritters auf einem Kalksteinsockel an der Kreuzung von Kaiser-Joseph-Strasse und Salzstrasse. Das Wasser spielt in einem flachen Becken rund um die Statue, die mit moderner LED-Beleuchtung ausgestattet ist.
Das ursprüngliche Brunnenwerk stammt aus dem Jahr 1807 und wurde während eines britischen Luftangriffs 1944 zerstört. Die heutige Neugestaltung wurde 1965 nach Entwürfen des Künstlers Nikolaus Röslmeir errichtet.
Der Name erinnert an die Gründer der Stadt, die Zähringer Herzöge, deren Geschichte in den Inschriften am Sockel erzählt wird. Besucher versammeln sich hier regelmäßig, um sich zu treffen oder eine Pause zu machen.
Der Brunnen liegt an einer Kreuzung von fünf Straßenbahnlinien, was ihn leicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar macht. Das flache Wasserbecken ermöglicht es Besuchern, sich dem Denkmal zu nähern und es von allen Seiten zu betrachten.
Die abstrakte Bronze-Reitergestalt verbindet moderne künstlerische Elemente mit gotischen Motiven, die optisch zum nahe gelegenen Freiburger Münster passen. Diese bewusste gestalterische Verbindung macht das Denkmal zu mehr als nur einem Brunnen - es ist ein Dialog zwischen Alt und Neu.
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