Historisches Kaufhaus, Renaissance-Handelsgebäude am Münsterplatz, Freiburg im Breisgau, Deutschland.
Die Historische Kaufmannshalle ist ein dunkelroter Renaissancebau mit vier Arkaden im Erdgeschoss und dekorativen Türmen an den Ecken. Das Dach zeigt charakteristische Staffelgiebel und zwei Geschosse unter dem Dachgesims.
Das Gebäude entstand 1378 ursprünglich als Zollstelle der Stadt. Zwischen 1520 und 1532 wurde es durch Lienhart Müller, den Dombaumeister, grundlegend umgestaltet und erhielt sein heutiges Renaissance-Aussehen.
Der Kaisersaal zeigt Porträts von Habsburger Herrschern und erinnert an Wilhelm I., der hier 1876 zu Gast war. Die Räume erzählen von einer Zeit, in der dieses Gebäude das Zentrum des städtischen Handels war.
Das Gebäude verfügt über drei Veranstaltungsräume in unterschiedlichen Größen für verschiedene Anlässe. Die Lage am Münsterplatz macht es leicht zu erreichen und gut erkennbar.
Der innere Hof wird jährlich zum Austragungsort der Freiburger Weinverkostung, wobei der historische Lagerkeller der Halle zum Leben erwacht. Diese Nutzung knüpft direkt an die handelshistorische Vergangenheit des Ortes an.
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