Wentzingerhaus, Spätbarockes Museum am Münsterplatz, Freiburg, Deutschland.
Das Wentzingerhaus ist ein spätbarockes Gebäude am Münsterplatz, das mit geschmückten Maskenköpfen an der Fassade verziert ist. Im Inneren befindet sich eine aufwendige gusseiserne Wendeltreppe, die zu den oberen Geschossen führt und die kunsthandwerkliche Qualität dieser Epoche zeigt.
Johann Christian Wentzinger erbaute dieses Haus 1761 als sein privates Wohnhaus und Künstleratelier, während das späte 18. Jahrhundert wirtschaftliche Stabilität für Freiburgs wohlhabende Burger brachte. Die Architektur des Gebäudes steht für den Wohlstand und Kunstsinn dieser Zeit in der Region.
Das Haus zeigt die Kunstrichtung des Spätbarock und spiegelt den Geschmack wohlhabender Bürger dieser Zeit wider. Die Räume geben Einblick, wie gehobene Gesellschaftsschichten in Freiburg lebten und ihre Häuser gestalteten.
Das Museum kann die meiste Zeit der Woche besucht werden, liegt direkt am Münsterplatz und ist von der Altstadt leicht zu Fuss erreichbar. Wer die Altstadt erforscht, kann einen Besuch leicht in seinen Rundgang einplanen.
Eine lachelnde Selbstportratbueste von Johann Christian Wentzinger blickt von einem Balkon des Hauses auf die Besucher herab. Diese Skulptur ist eine ungewohnliche Entscheidung des Kunstlers, seine eigene Prasenz im Gebaude zu verewigen.
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