Landesfunkhaus Niedersachsen, Rundfunkzentrum und Kulturdenkmal an der Rudolf von Bennigsen Esplanade, Stadtteil Südstadt-Bult in Hannover, Deutschland.
Das Landesfunkhaus Niedersachsen ist ein Rundfunkzentrum und ein Kulturdenkmal in der Südstadt-Bult an der Rudolf-von-Bennigsen-Esplanade in Hannover. Der Komplex umfasst Verwaltungsgebäude, eine große Sendehalle und einen Sendeturm am östlichen Ufer des Maschsees.
Die Konstruktion begann 1949 und wurde 1963 fertiggestellt und etablierte sich als Hauptsendeanlage des Norddeutschen Rundfunks in Niedersachsen. Das Gebäude entstand in einer Zeit, als der öffentliche Rundfunk wiederaufgebaut wurde und neue Standards für Medienzentren setzen sollte.
Die große Sendehalle wurde von Dieter Oesterlen entworfen und dient heute als Veranstaltungsort für Sinfoniekonzerte und regionale Kulturprogramme. Sie prägt das Erscheinungsbild des Viertels und wird von Besuchern als wichtiger Kulturraum wahrgenommen.
Das Gebäude ist am besten zu Fuß vom See aus erreichbar, wo man die Architektur und den Außenkomplex kostenlos sehen kann. Der Zugang zum Gelände ist einfach, und man kann die Umgebung in aller Ruhe erkunden.
Bei seiner Eröffnung verfügte das Gebäude über Geräte und Sendetechnik, die es zum fortschrittlichsten Rundfunkhaus in Europa machten. Diese technologische Überlegenheit prägte seinen Ruf als Innovationszentrum der Nachkriegszeit.
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