Fackelträger-Säule, Kulturdenkmal in Südstadt-Bult, Deutschland.
Die Fackelträger-Säule ist eine hohe Steinsäule am nördlichen Ufer des Maschsee mit einer vergoldeten Figur eines Fackelträgers an ihrer Spitze. Die Säule besteht aus Stein und wurde als Kunstwerk für den öffentlichen Raum konzipiert.
Senator Fritz Beindorff stiftete einen mit 50.000 Reichsmark dotierten Wettbewerb für das Maschsee-Nordufer, den der Bildhauer Hermann Scheuernstuhl gewann. Seine Stele war zur Einweihung des Sees am 21. Mai 1936 fertig, doch Gerüchte über freimaurerische Symbolik verzögerten die offizielle Einweihung bis zum 26. Juni 1937. Hakenkreuz, Reichsadler und Lorbeerkranz der Inschriften wurden 1945 entfernt.
Die Säule trägt Inschriften mit Reichsadler, Lorbeerkranz und Hakenkreuz, das 1945 entfernt wurde. Bei der Fertigstellung der Stele gab es Gerüchte, hier werde freimaurerische Symbolik dargestellt, weshalb die Skulptur offiziell erst am 26. Juni 1937 eingeweiht wurde. Seit den 1990er Jahren wird der Symbolgehalt in der Öffentlichkeit kritisch gesehen.
Die Stele steht auf dem Kurt-Schwitters-Platz am Nordufer des Maschsees im Stadtteil Südstadt und ist zu Fuß über die Uferpromenade erreichbar. Der Ort ist jederzeit frei zugänglich. Die Skulptur „Fischreiter“ desselben Bildhauers Hermann Scheuernstuhl wurde 1938 ganz in der Nähe aufgestellt und ist auf demselben Spaziergang zu sehen.
Die 4,5 Meter große vergoldete Figur wiegt rund 20 Zentner, also etwa 1000 Kilogramm, und hat den rechten Arm erhoben. Die Stele ist 18,5 Meter hoch. Ihre Inschriften trugen einst Reichsadler, Lorbeerkranz und Hakenkreuz; das Hakenkreuz wurde 1945 entfernt.
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