Niedersächsisches Landesmuseum Hannover, Landesmuseum in Südstadt-Bult, Hannover, Deutschland
Das Landesmuseum Hannover ist das Staatsmuseum Niedersachsens, ein vierflügeliger Neorenaissancebau von Hubert Stier, 1902 am Rand des Maschparks vollendet. Zwei Hauptgeschosse über einem hohen Sockel umschließen einen großen Innenhof, mit Mittelbauten an Front- und Rückseite. Den Relieffries „Hauptmomente in der Entwicklung der Menschheit“ an der Fassade schuf Georg Herting mit Karl Gundelach und Georg Küsthardt.
1856 eröffnete das Museum als „Museum für Kunst und Wissenschaft“ im Künstlerhaus an der Sophienstraße und vereinte die Sammlungen dreier hannoverscher Vereine. Der heutige Vierflügelbau von Hubert Stier am Rand des Maschparks wurde 1902 fertiggestellt, mit dem Relieffries von Georg Herting, Karl Gundelach und Georg Küsthardt. 1933 in Landesmuseum umbenannt, hieß es ab 1950 Niedersächsisches Landesmuseum; beim Luftangriff am 8. Oktober 1943 wurde die Kuppel über dem Mittelrisalit zerstört und das zweite Obergeschoss brannte aus.
Der Name WeltenMuseum stammt von den drei „Welten“, in denen die Sammlungen gezeigt werden: NaturWelten, MenschenWelten und KunstWelten. Die KunstWelten, nach dem Umbau 2025 wieder eröffnet, vereinen Gemälde, Graphik und Skulpturen vom Mittelalter bis zum frühen 20. Jahrhundert, ergänzt durch Stücke der Münzsammlung. Die ethnologische Abteilung, eine der ältesten im deutschsprachigen Raum, bewahrt rund 20.000 Objekte aus Amerika, Afrika, Ozeanien und Asien.
Das Gebäude liegt am Rand des Maschparks gegenüber dem Neuen Rathaus; der Haupteingang ist über die breite Freitreppe unter dem Schriftzug „DAS“ erreichbar. Innen verteilen sich die drei „Welten“ – Natur, Mensch und Kunst – auf zwei Hauptgeschosse um einen großen Innenhof, sodass für den Wechsel zwischen den Flügeln Zeit einzuplanen ist. Die KunstWelten wurden 2025 nach dem Umbau wiedereröffnet.
Die Naturgeschichtsabteilung beherbergt ein Iguanodon-Modell, das zeigt, wie sich unsere Vorstellungen von Dinosauriern im Laufe der Zeit wissenschaftlich verändert haben. Das Modell verdeutlicht, wie Wissenschaftler ihre Rekonstruktionen mit neuen Erkenntnissen angepasst haben.
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