Ernst-Reuter-Siedlung, Kulturerbe-Ensemble in Gesundbrunnen, Berlin, Deutschland.
Die Ernst-Reuter-Siedlung ist ein Wohnensemble mit 423 Wohneinheiten in mehreren langgestreckten Gebäuden und einem Punktturm im Norden Berlins. Die Bauten haben flache Dächer und schlicht gestaltete Fassaden, die durch die private Straße Theodor-Heuss-Weg erschlossen werden.
Das Ensemble entstand zwischen 1953 und 1955 als Berlins erstes Demonstrationsbauvorhaben nach dem Zweiten Weltkrieg und war Auftakt zur Stadtentwicklung. Die Straße Theodor-Heuss-Weg wurde 1954 benannt, als der Bundespräsident die Einweihung besuchte.
Die Siedlung trägt den Namen des Berliner Bürgermeisters Ernst Reuter und steht für den Wiederaufbau der Stadt nach dem Krieg. Die Bewohner nutzen die Gemeinschaftsbereiche zwischen den Gebäuden als Treffpunkte im Alltag.
Das Ensemble liegt günstig zur öffentlichen Verkehrsbahn mit mehreren U-Bahn-Stationen in der Nähe, besonders Voltastraße und Bernauer Straße. Der Bereich ist leicht zu Fuß erreichbar und bietet einen Spaziergang durch die Wohnstraßen zur Erkundung der Architektur.
Die Fassaden wirken schlicht und modern, mit überstehenden Dächern, die für die 1950er Jahre ein ungewöhnliches Merkmal waren. Dieses Design war auf der damaligen Baustelle noch keine normale Lösung und fiel sofort auf.
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