Gardeschützenkaserne, Militärkaserne in Lichterfelde, Deutschland.
Die Gardeschützenkaserne ist ein ehemaliger Militärkomplex im Berliner Stadtteil Lichterfelde, der aus mehreren großen Backsteingebäuden auf einem weitläufigen Gelände besteht. Die Bauten sind durch Verbindungsflügel miteinander verbunden und gruppieren sich um offene Innenhöfe, wie es für Kasernenkomplexe des späten 19. Jahrhunderts typisch war.
Die Kaserne wurde zwischen 1893 und 1896 erbaut und diente zunächst den Preußischen Garde-Schützen als Unterkunft. Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahmen die US-amerikanischen Streitkräfte das Gelände und nutzten es als Militärbasis.
Die roten Backsteingebäude und die strengen symmetrischen Fassaden erinnern noch heute an den preußischen Militärstil des späten 19. Jahrhunderts. Wer an der Kaserne vorbeigeht, kann diese nüchterne Ordnung der Gebäudeanordnung und Innenhöfe von der Straße aus gut erkennen.
Das Gelände ist nicht öffentlich zugänglich, da es heute von einer Bundesbehörde genutzt wird. Die Außenfassaden und die Gesamtanlage lassen sich jedoch gut von den umliegenden Straßen aus betrachten.
Während der NS-Zeit wurde die Kaserne erheblich erweitert und erhielt Gebäude für spezialisierte Ausbildungszwecke, die über die ursprüngliche Funktion weit hinausgingen. Diese Erweiterungen sind noch heute in der Gesamtanlage ablesbar, da sich ihr Baustil deutlich von den Ursprungsgebäuden unterscheidet.
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