Bahnhof Berlin-Lichterfelde West, Bahnhof im Stadtteil Lichterfelde, Berlin, Deutschland.
Der Bahnhof Berlin-Lichterfelde West ist ein Bahnhof im Bezirk Lichterfelde im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf, der von der S-Bahn und Regionalzügen bedient wird. Das Empfangsgebäude verfügt über zwei Bahnsteige und einen Haupteingang, der mit Pilastern und architektonischen Ornamenten verziert ist.
Der Bahnhof wurde 1872 unter dem Namen Groß-Lichterfelde eröffnet und erhielt nach mehreren Namensänderungen 1936 seinen heutigen Namen. Er entstand im Zuge der Entwicklung eines wohlhabenden Vorortviertels im späten 19. Jahrhundert.
Das Stationsgebäude erinnert mit seinen Pilastern und mediterranen Details an eine toskanische Villa, was den Geschmack der wohlhabenden Bewohner widerspiegelt, die das Viertel im 19. Jahrhundert prägten. Noch heute ist diese Architektur am Eingang gut zu erkennen und hebt das Gebäude von gewöhnlichen Bahnhöfen ab.
Der Bahnhof ist sowohl mit der S-Bahn als auch mit regionalen Zugverbindungen erreichbar und liegt in einem ruhigen Wohngebiet, das sich gut zu Fuß erkunden lässt. Mehrere Buslinien halten direkt vor dem Eingang und bieten Verbindungen ins weitere Stadtgebiet.
Von 1946 bis 1993 war der Bahnhof Endpunkt des sogenannten Duty-Train, eines Sonderzuges, der ausschließlich für das US-Militärpersonal in Berlin betrieben wurde. Dieser Zug war eines der sichtbarsten Zeichen der alliierten Präsenz in der geteilten Stadt.
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