Gut Rixförde, Kulturdenkmal in Hambühren, Deutschland.
Gut Rixförde ist ein historisches Herrenhaus in Hambühren mit einem Hauptgebäude und einem eigenständigen Gartenpavillon, beide umgeben von einem privaten Park. Der Pavillon entstand 1911 nach Entwürfen des Architekten Paul Schultze-Naumburg und enthält einen zentralen Hauptraum sowie zwei angrenzende kleinere Räume.
Das Anwesen wurde 1883 vom Reeder Friedrich Leopold Loesener gegründet, der zunächst ein Gebäude im Schweizer Stil errichtete. Der elegante Gartenpavillon kam drei Jahrzehnte später hinzu und erweiterte das Ensemble um einen architektonischen Glanzpunkt.
Der neoklassizistische Gartenpavillon war ein Treffpunkt für prominente Besucher und prägt bis heute das Bild des Anwesens. Die Räume zeigen eine durchdachte Architektur, die Wohnkomfort mit repräsentativen Funktionen verbindet.
Das Anwesen liegt westlich von Celle in Niedersachsen und ist über die örtliche Infrastruktur erreichbar. Der Gartenpavillon wurde 2015 teilweise saniert und steht heute für kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung.
Der Gartenpavillon besitzt eine ovale Grundform mit nur einem Geschoss, was ihn architektonisch ungewöhnlich macht für seine Zeit. Diese kompakte und durchdachte Lösung ermöglichte es, einen repräsentativen Raum auf kleinem Raum zu schaffen.
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